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"Die Prinzessin auf der Erbse"
Es war einmal ein Prinz...
... der wollte nicht irgendein Mädchen heiraten, sondern nur eine Prinzessin. Und weil die nicht so einfach zu finden sind....
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...dachte sich seine Mutter einen Trick aus. Sie lud die Mädchen zu sich ein und legte Ihnen eine Erbse unter die Matratze des Gästebetts.
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Und wenn sie gut geschlafen hatten, waren es eben keine Prinzessinnen. Die sind nämlich sehr empfindlich.
Irgendwann kam dann eine...
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... die sich beschwerte, sie hätte wegen irgendwas Hartem im Bett die ganze Nacht nicht geschlafen.
Das, so sagte die Mutter zum Prinzen...
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..wäre ganz typisch für echte Prinzessinnen.
Die sollte er heiraten.
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Hat er dann auch gemacht.
Und wenn Sie nicht gestorben sind....
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Auch das diesjährige Kartenmotiv stammt von der Künstlerin Silke Rehberg. Im  Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“  wird die Hülsenfrucht unter der Matratze künstlich zu einem Problem hochstilisiert, das an jeglicher Lebenswirklichkeit (vor allem im Sternstrahlenkontext) vorbeizielt – wie vielleicht auch manch anderes vorweihnachtliches Luxusproblem. In einem kleinen Sonderdruck stellt  der münstersche Schriftsteller Burkhard Spinnen dem Märchentext ein „Update“  gegenüber, das die naive Luxusbotschaft des Märchens auf den Kopf stellt und dem angeblichen weiblichen „Prinzessinnenideal“  eine Prise Gleichberechtigung verpasst.